Lesen ist Widerstand
Während Palästina wortwörtlich von der Landkarte ausgelöscht wird. Während der Libanon und der Iran bombardiert werden. Während israelische Bulldozer (Caterpillar Inc.) den zionistischen Griff auf die Länder der gesamten Region ausweiten -auch auf Jordanien-, arbeitet die Propagandamaschine weiter. Sie verwaltet, was wir sehen dürfen, was wir fühlen dürfen und wer überhaupt auf der Bühne steht.
Hier schaffen wir ein Raum, in dem wir selbst bestimmen, was wir sehen. Gegen die Vereinnahmung lesen wir palästinensische Literatur, Poesie und Essays. Wir feiern die Stimmen eines Volkes in all ihrer Tiefe: antikolonial, queer, feministisch. Unser Lesen ist Widerstand.
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Hilfreiche Links
YouTube‑Tutorial (Nummer verbergen & Username einrichten)
Offizieller Signal‑Support‑Artikel („Telefonnummern‑Privatsphäre“ direkt von Signal)
Aktuelles Buch
Unser erstes Buch ist „Perfect Victims: And the Politics of Appeal” von Mohammed El-Kurd.
El-Kurd ist palästinensischer Journalist, Poet und Autor aus Jerusalem. Er war der erste palästinensische Korrespondent beim Magazin The Nation, arbeitet als Editor-at-Large bei Mondoweiss und ist Autor des Gedichtbands Rifqa.
In diesem antikolonialen Sachbuch nimmt er etwas ins Visier, das die meisten Menschen heute kaum hinterfragen: die Erwartungen, die der Westen an die Kolonisierten stellt. Die unausgesprochene Forderung, dass Palästinenser ihr Leiden gefällig verpacken sollen. Dass sie ihre Trauer auf die richtige Art und in der richtigen Sprache, mit dem richtigen Ton und dem richtigen Auftreten, vor dem richtigen Publikum zur Schau stellen müssen — bevor ihnen überhaupt das Recht zugestanden wird, gehört zu werden.
El-Kurd weist diesen Schwindel entschieden zurück. Sein Argument ist einfach und unnachgiebig: Palästinenser sollten — wie jedes andere Volk — keine perfekten Opfer sein müssen. Sie sollten ihre Wut nicht zähmen oder ihre Existenz rechtfertigen müssen. Sie sollten nicht an das Gewissen anderer appellieren müssen, um einzufordern, was bereits ihr Recht ist — Würde, Freiheit und ein Ende der Besatzung. Ein Recht, das sich auf jede Form der Aufarbeitung erstreckt: auf den Genozid in Gaza, auf die Landnahmen im gesamten historischen Palästina, auf jedes weitere Verbrechen, das weiterhin geleugnet, begraben oder umgedeutet wird — und auf das Rückkehrrecht aller palästinensischen Flüchtlinge.
Rezensionen & Kontext
The Left Berlin · Mizna Magazine · Goodreads

